parallax background

Linsenbolognese mit Vollkorn-Spaghetti

Ofenkartoffeln mit Raclette-Käse
15. September 2019
 

Mit Spaghetti sind die Kinder immer hinter dem Ofen hervorzulocken. Und Muddi & Papa haben kein schlechtes Gewissen, weil es nicht nur lecker aussieht, sondern auch noch gesund ist. Yeah!

Mein Lieblingsgericht ist ja Spaghetti Bolognese, aber ab und zu muss aus Nachhaltigkeits- und tierethischen Gründen auch einfach mal eine vegetarische Variante auf den Tisch. Linsen sind ja bekanntermaßen Hülsenfrüchte und damit ein mega guter Ersatz für Fleisch. Sie enthalten viel Eiweiß, Mineralstoffe und sind noch dazu ballaststoffreich. Das heißt, Ihr werdet auf eine gute Weise richtig schön satt und tut gleichzeitig den lieben Darmbakterien was Gutes! Falls es noch nicht so richtig rausgekommen ist: Das Gericht ist vegetarisch und, wenn Ihr den Parmesan obendrauf weglasst, sogar vegan.

  • 1 Möhre
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Paprikaschote
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Tasse Tellerlinsen
  • 2 EL Öl
  • 1 große Dose Tomaten
  • 100 ml Möhren- oder Tomatensaft
  • 350 g Vollkornspaghetti
  • Salz, Pfeffer, Zucker
Die Zubereitung dauert etwa 45 bis 60 Minuten. Wenn Ihr mit dem Schnippeln durch seid, könnt Ihr Euch nebenbei schon wieder Anderem widmen.

Das Gemüse waschen und putzen und alles außer den Lauch in kleine Würfel schneiden. Den Lauch könnt Ihr der Länge nach vierteln und dann in feine Ringe schneiden. Manche Kinder mögen den Lauch-Geschmack vielleicht nicht so gern. Dann den Lauch einfach weglassen.

Das Öl in einen Topf erhitzen und die Gemüsewürfel plus Lauch darin dünsten. Anschließend gebt Ihr die Tomaten, den Saft und eine kleine Tasse Wasser hinzu. Die Linsen werden kurz gewaschen und hüpfen anschließend ins Gemüsebad. Alles zusammen 30 Minuten vor sich hinköcheln lassen und anschließend mit (nicht zu viel) Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Statt der Gewürze, könnt Ihr das Linsengericht auch mit Kräutern wie Basilikum, Oregano und Thymian - am besten frisch oder TK - verfeinern. Am Tisch können sich die Kleinen dann noch Parmesan, Pecorina oder anderen geriebenen Käse darüberstreuseln.

Gibt`s noch Reste? Wie wäre es am Folgetag mit einer Linsenbolo-Quesadilla?

 

Das übrig gebliebene Linsengemüse könnt Ihr am nächsten Tag pürieren. Dann legt Ihr eine Tortilla in eine heiße Pfanne, gebt etwas Käse (hier: Cheddar, es eignet sich aber auch Gouda, Mozzarella oder Streukäse) auf den Fladen und lasst den Käse etwas schmelzen. Dann könnt Ihr auch das Linsenmus darauf verteilen. Eine weitere Tortilla kommt als Deckel obendrauf. Dann wird der Fladen gewendet und noch 3 Minuten von der anderen Seite gebraten, bis auch er leicht gebräunt ist. Die Quesadilla am besten achteln und die Ränder mit dem Messer andrücken, dass sie verschlossen werden. Schon fertig!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.